Am 11.07.2026 trafen sich 40 Helferinnen und Helfer und zwei Kinder am Konrad-Pregler-Haus bei herrlichem Wetter zum alljährlichen „Presserausflug“. Es waren dazu alle am Obstpressbetrieb beteiligten Mitglieder des GBV eingeladen.
Um 09:30 Uhr war Treffpunkt zum gemeinsamen Ausflug nach Wolnzach zum Deutschen Hopfenmuseum. Vor der Abfahrt gab es für alle Teilnehmer gleich am Presshaus eine kleine Brotzeit, um für den erlebnisreichen Tag gestärkt zu sein. Auf der Busfahrt mit der Firma Petz bedankte sich Christian Frank bei den Pressern für ihren tollen Arbeitseinsatz und erklärte kurz, wie der Tagesablauf geplant sei. Eine kleine Änderung des Ablaufplans war nötig, weil in Wolnzach an diesem Tag die Großveranstaltung „Lauf 10“ stattfand und daher bereits im Vorfeld wesentliche Teile des Ortes für den Autoverkehr gesperrt war. Die Ausflügler durften eine kleinen Fußmarsch auf sich nehmen, um zu Museum zu gelangen.
Im Museum wurden die Gartler zwei Gruppen eigeteilt und von zwei sehr sachkundigen Führern in die Welt des Hopfens eingeführt. Die „Zeitreise“ in die wichtigsten Stationen der über 1.000-jährigen Kulturgeschichte des Hopfens stand bevor. Einblicke in die Hopfenarbeit früherer Tage – geordnet nach einem Hopfenjahr wurden gewährt. Zuerst das Einlegen der „Hopfenfechser“ und die Unterschiede zwischen den einzelnen Hopfensorten, über die man interaktiv Näheres erfahren konnte.. Ein echter Hopfenstangengarten bildet den Rahmen für die Entwicklung vom Stangenhopfen zum Drahtgerüst. Lebensgroß nachgebaute Figuren lassen ein wenig die Mühsal der vielen Pflegearbeiten im Frühjahr erahnen. Beim Stangenausheben oder Hopfenaufdecken darf man wieder selbst Hand anlegen.
Vom Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten zeugen seltene alte Spritzmaschinen und Kataloge. An Filmstationen erzählen Hopfenbauern von ihren Erfahrungen. Stimmungsvolle Szenen im Hopfengarten und im Strohlager, die Erzählungen alter Hopfenzupfer und Fotoalben mit den Bildern vergangener Tage lassen die aufregende Zeit der Hopfenzupfer lebendig werden. Eine originalgetreu nachgebaute „Deutsche Darre“ demonstriert die Wichtigkeit der Hopfentrocknung und ihren Wandel von der Lufttrocknung zur Heißluftdarre.
Das Auf und Ab der Hopfenpreise gehört seit jeher zum Hopfengeschäft. Am interaktiven Hopfen-Roulette dürfen die Besucher selbst über „Reichtum oder Ruin“ entscheiden. Zuletzt kommt der Hopfen ins Bier. Eine originalgetreu aufgebaute Hausbrauerei aus einem Hallertauer Bauernhof liefert eine Einführung in die Tätigkeit eines Bierbrauers.
Nach der hochinteressanten Führung ging es zur Bierprobe. Bei einer Breze durfte alle Teilnehmer eine „Hopfenperle“ und ein „Zwickelbier“ verköstigen.
Nach zwei Stunden Aufenthalt im Hopfenmuseum sammelten sich alle zu einem Gemeinschaftsfoto. Anschließend gab es einen kleinen Spaziergang zum Gasthaus zur Post zum Mittagessen. Im schattigen Biergarten des Gasthauses stärken sich alle in geselliger Runde.
Um ca. 14:30 machte sich die Gruppe wieder auf den Heimweg und gegen 15 Uhr nach Ankunft in Furth wurde der Tagesausflug gemütlich beendet. Am Konrad Pregler Haus wurden die Erfahrungen der Reise nach Wolnzach von einigen Ausflüglern noch in diversen Fachgesprächen vertieft.
Fazit: Ein sehr gelungener Ausflug!
Am 20.06.2026 unternahmen die Wiesenkinder des Gartenbauvereins Furth einen gemeinsamen Ausflug in den Wildpark Poing. Bei bestem Wetter verbrachten die Kinder einen abwechslungsreichen und erlebnisreichen Tag in der Natur.
Zu Beginn erkundeten wir den Wildpark und konnten viele heimische Tiere aus nächster Nähe beobachten. Besonders viel Freude bereitete den Kindern das Füttern der Rehe. Ein weiteres Highlight war die Begegnung mit dem Wolf, der sich direkt am Zaun zeigte und von allen aufmerksam beobachtet wurde. Auch die verschiedenen Eulenarten beeindruckten die Kinder mit ihrem Aussehen und ihrer Ruhe.
Zur Mittagszeit machten wir ein Picknick im Schatten am Ziegengehege. Dank der vielen mitgebrachten Speisen entstand ein großes und abwechslungsreiches Buffet, an dem sich alle stärken konnten.
Anschließend sorgte der Wasserspielplatz für eine willkommene Abkühlung und jede Menge Spaß. Die Kinder konnten nach Herzenslust spielen, planschen und sich austoben. Natürlich durfte auch ein Eis an diesem warmen Sommertag nicht fehlen.
Den Abschluss bildete die beeindruckende Greifvogelshow, bei der Adler, Falken und andere Greifvögel ihr Können zeigten. Die Vorführung begeisterte Kinder und Erwachsene gleichermaßen.
Gegen 17:30 Uhr traten wir die Heimreise an. Alle Kinder waren glücklich, hatten viele schöne Eindrücke gesammelt und werden diesen gelungenen Ausflug sicherlich noch lange in Erinnerung behalten.
Ein herzliches Danke auch an alle Begleitpersonen und Fahrer, ohne die Mithilfe wäre dieser Ausflug nicht möglich gewesen.
Ein rundum gelungener Ausflug führte die "Kuchenbäckerinnen" des Gartenbauvereins Furth am 14. Juni 2026 zu den weithin bekannten Rosentagen nach Berching. Zum Auftakt des Tages verabschiedeten die beiden Vorstände die 19-köpfige Damengruppe am Konrad-Pregler-Haus persönlich mit einem erfrischenden Glas Sekt. Bestens gelaunt startete die Reisegesellschaft anschließend im komfortablen Reisebus, wo zur Stärkung für die Fahrt schmackhafte Sandwiches gereicht wurden. In Berching angekommen, stand den Teilnehmerinnen der Tag zur freien Verfügung, was ausgiebig für ausgedehnte Spaziergänge inmitten der Blütenpracht und gemütliche Kaffeerunden genutzt wurde. Auf dem Rückweg steuerte der Bus die Ortschaft Biburg an, wo eine zünftige Einkehr in einem schattigen Biergarten auf dem Programm stand. Als herzliches Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz über das gesamte Jahr wurden die fleißigen Bäckerinnen dort vom Verein zu einer herzhaften Brotzeit und einem Getränk eingeladen. Gegen 18:30 Uhr erreichte die gut gelaunte Reisegruppe schließlich wieder die Heimatgemeinde Furth. Alle Beteiligten waren sich am Ende einig, einen wunderschönen und harmonischen Gemeinschaftstag erlebt zu haben, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Seit langer Zeit organisierte unser Gartenbauverein wieder eine Kräuterwanderung.
Der erste Vorstand konnte am 16.05.2026 neben der erfahrenen Kräuterexpertin Dorothea Hundemer 19 Teilnehmer am Startpunkt Hackschnitzelwerk am Schulberg in Furth begrüßen.
Die ca. 3 stündiger Wanderung führte bei sonnigem und windigem Wetter vom Startpunkt Hackschnitzelwerk am Schulberg in Furth zur Grünbachkapelle, weiter über Mitterhaid und auf dem Höhenweg wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Durch die über enormes Fachwissen verfügende, kompetente Kräuterexpertin lernten die Teilnehmer vielfältige bekannte und weniger bekannte Kräuter aus der heimischen Pflanzenwelt kennen.
Dorthe zeigte in spannender und humorvoller Weise, welche Vielfalt von Kräutern direkt vor unserer Haustür wachst. Dabei erläuterte sie die Bedeutung der Gewächse und stellte vor, wie man die Kräuter für den menschlichen Genuss, zum Beispiel als Tee oder Salat zubereitet. Hierbei wurde ausführlich darauf eingegangen, welche Wirkung die Kräuter auf den menschlichen Körper haben und für welche Beschwerden bestimmte Kräuter angewendet werden sollten. Alle Teilnehmer waren überrascht wie vielfältig zum Beispiel die Brennessel, der Löwenzahn oder Spitzwegerich und Breitwegerich oder Weisdorn oder Giersch verwendet werden können und welche hervorragende Wirkung auf den menschlichen Körper bei entsprechender Verwendung gegeben ist. Aber auch die Sicherheit kam nicht zu kurz. Die Expertin warnte vor Verwechslungsgefahr bei Doldenblütlern.
Aufgrund des großen Erfolgs überlegen die Organisatoren eine Wiederholung dieser Veranstaltung zu planen.
Bei herrlichem Frühlingswetter fand am Samstag den 25. April 2026 der traditioneller Pflanzenflohmarkt unseres Gartenbauvereins statt. Obwohl der offizielle Beginn um 13 Uhr war, wurden die ersten Aussteller bereits um 9 Uhr gesichtet. Das Gelände am Konrad-Pregler-Haus war von interessierten und kauflustigen Besuchern vollständig ausgefüllt. Es konnten Pflanzen, Ableger und Samen untereinander getauscht, verkauft und verschenkt werden. Angeboten wurden Ableger von bewährten Pflanzen und robusten Sorten aus den Gärten der Anbieter, Gartenkeramik und Komposterde. Die Wiesenkinder präsentierten selbstgebastelte Gartendekoration und eine reiche Pflanzenvielfalt. Ebenso gab es ein Angebot an Obstsäften, welches durch die Mitglieder Kindergruppe erfolgreich an die Gäste verkauft wurde. Alle fachsimpelten rege mit Hobbygärtnern und Experten. An über 20 Ständen wurde die reichhaltiges Angebot verschiedenster Produkte feilgeboten. Die angebotene Komposterde, die fand reißenden Absatz. Kräftige Helfer füllten in schweisstreibender Arbeit die hochwertige Erde für die Kunden in verschiedenste Transportbehältnisse ab.
Höhepunkt war wieder die weit über 30 leckeren Kuchen, ein kulinarischer Leckerbissen, die von unserer fleissigen Kuchenbäckerinnen gespendet wurden und ebenso die schmackhaften Schucksen. Sie ernteten bei einem Hafferl Kaffee großen Anklang. Emsige und hervorragend organisierte Helferinnen des Vereins hatten dieses reichhaltige Angebot in kürzester Zeit an die zufriedenen Gäste verteilt.
Es zeigte sich wieder, wie stark der Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft vieler Mitglieder des Vereins sind. Auf dieser Basis kann eine derartige Veranstaltung immer nur gelingen.
Furth. (bac) Der Gartenbauverein – gegründet im Jahr 1993 – hat sich am Ort zu einer festen und stattlichen Größe entwickelt Seine Aktivitäten sind zahlreich und für seine Mitglieder von großem Wert. Einen Einblick gab die Jahresversammlung vor kurzem im Sportheim. Erstaunlicherweise ließ jedoch die Zahl der Anwesenden doch sehr zu wünschen übrig – waren doch nur 58 erschienen.
In der Begrüßung durch Vorstand Christian Frank musste dieser vorab mitteilen, dass die Referentin zum Thema „Garten im Klimawandel“, Bärbel Steinberger, am Vormittag wegen Krankheit abgesagt hatte. In seinen Tätigkeitsbericht sprach er seinen ausdrücklichen Dank an alle, die aktiv in irgendeiner Form für den Verein tätig waren, aus, auch Jutta Frank ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Nach dem Bericht der Jugendleiterin Anja Sonninger für die „Wiesenkinder“ folgte ein ausführlicher Kassenbericht von Dietlind von Feilitzsch, die „unglaubliches in der Finanz- und Mitgliederverwaltung leistet“ so Frank. Ihr Bericht ließ erkennen, dass der Verein finanziell auf sehr gesunden Füßen steht. Die Kassen- und Rechnungsprüfer Ilona Bonholzer und Erwin Braun bestätigten eine einwandfrei Buchführung woraufhin auf deren Antrag einstimmig die Entlastung der Vorstandschaft erfolgt.
In der nun folgenden Neuwahl der gesamten Vorstandschaft unter der Leitung von Christoph von Feilitzsch gab es in der Vorstandschaft lediglich zwei Veränderungen: Für den bisherigen stallvertretenden Vorstand Alois Müller – er war vier Jahre im Amt - wurde Robert Hüttinger gewählt. Auch Ludwig Mirlach (fünf Jahre Beisitzer) trat nicht mehr an, für ihn kam Melanie von Schumann ins Gremium. Ebenso sind vertreten Isabella Kropfmüller Gisela Kufer und Stefan Zieglmeier. In einem abschließenden Ausblick auf das laufende Jahr gab Frank einen allgemeinen Hinweis auf die Homepage des Vereins sowie des Kre3is-, Bezirks- und Landesverbandes. Zahlreiche interessante Veranstaltungen und Kurse werden rechtzeitig bekannt gegeben. Fazit der Versammlung: Der Gartenbauverein hat – dies lässt sich ohne Übertreibung sagen – in jeder Hinsicht Zukunft.
Bild
Die Vorstandschaft mit Christian Frank (4. V. r.), Ludwig Mirlach (r.) erhielt ein Präsent.
Am 14. März. fand bei herrlichem Wetter der Baumscheidekurs unter der Leitung des bekannten und professionellen Spezialisten Gerhard Veit statt. Treffpunkt war um 10 Uhr am Konrad-Pregler-Haus Anschließend begaben sich alle Teilnehmer zu Streuobstwiese beim Zeller Berg. Da diese Streuobstwiese im Grenzgebiet zwischen den Gemeinden Furth und Neuhausen liegt, hatten wir auch unsere Kollegen vom Gartenbauverein Neuhausen eingeladen. Diese nahmen mit einer Vielzahl von Mitgliedern teil. Es fanden sich 34 Interessenten (Vereinsmitglieder und Nichtmitglieder) zu diesem kostenfreien Lehrgang ein. Gezeigt wurde unter anderem der Pflanzschnitt, der Erziehungsschnitt, und der Verjüngungsschnitt und der Erhaltungsschnitt. Alle waren von den lehreichen und unterhaltsamen Ausführungen des Referenten beeindruckt.
Unsere Kindergruppe ist nunmehr in grossen Kreis der Gartenfreunde bekannt. In der vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau herausgegebenen Fachzeitschrift für Gartenfreunde "Der praktische Gartenratgeber" wurde im Februar 2026 folgender anliegender Bericht über die Jugendarbeit des Gartenbauvereins Furth veröffentlicht.
Dies zeigt, welche hohe Anerkennung unsere Jugendgruppe und die Arbeit der Betreuer/innen bayernweit gefunden hat.
Am 10.01.2026, trafen sich viele wanderfreudige Gartler am Konrad-Pregler-Haus und machten sich auf den Weg von Furth nach Obermünchen zum Gasthof Radlmeier, wo auch in diesem Jahr wieder das Rehragout-Essen des Gartenbauvereins durchgeführt wurde. Bei hervorragendem Wetter, starte die motivierte Wandergruppe um 16 Uhr und marschierte nach kurzer gesprächiger Aufwärmphase los.
Auf halben Weg durfte ein Zwischenhalt bei der Familie Lutz in Punzenhofen eingelegt werden. Bei Lagerfeuer und Holzofen war wieder alles für eine optimale Ver- und Entsorgung vorbereitet. So waren schon beim Eintreffen der Wanderer Glühwein, alkoholfreies Fruchtgetränk und Kaltgetränke sowie selbstgebackener Kuchen vorbereitet. Nach der gemütlichen und stimmungsvollen Pause machten sich die Gartenfreunde frisch gestärkt auf den weiteren Weg nach Obermünchen. Der gesamte Weg war wunderschön mit Fackeln ausgeleuchtet, die von Stefan Zieglmeier mit Familie liebevoll aufgestellt worden waren. Viele mitwandernde Kinder von den "Wiesenkindern", aber auch alle Erwachsenen hatten Freude an dem stimmungsvollen Bild.
Am Ziel angekommen trafen sich die Kinder und 80 erwachsene Wanderer und Autofahrer gemeinsam im Saal der Familie Radlmeier zum Rehragout-Essen. Nachdem die Getränke serviert waren und er erste Durst gestillt war, begrüßte Vorstand Christian Frank die Teilnehmer und übergab drei Spenden in Höhe von insgesamt € 2.000,--:
Die Spendensumme stammt aus dem Erlös des Pflanzenfloh- und Nikolausmarkt, der Abholaktion des Häckselgutes sowie aus dem Obstpressen.
In geselliger Runde wurde anschließend den Mitgliedern ein köstliches Rehragout mit Knödel und Kartoffeln serviert. Bei bester Laune und guten Getränken ließ man den gut gelungen Abend ausklingen.
Bei herrlichem Winterwetter ließ es sich eine kleine Gruppe von Wanderern nicht nehmen, auch den Heimweg wieder zu Fuß anzutreten und in der frischen Luft die Fachgespräche aus dem täglichen Leben fortzusetzen.